Allgemeine Information

Brester Staatliche Universität namens A.S. Puschkin  – Altersgenosse des Großen Sieges

1945 wurde laut Verordnung des Rates der Volkskommissare der BSSR entschieden, das Institut der Lehrer zu gründen. 1949 wurde dem Institut der Name von A.S. Puschkin verliehen. 1950 wurde laut Verordnung des Ministerrates der UdSSR das Brester Staatliche Pädagogische Institut eröffnet, das 1995 zu der Brester Staatlichen Universität umgestaltet wurde (der Name von A.S. Puschkin wurde 1999 verliehen).

Die Erhaltung des Status einer Universität hat qualitative Veränderungen in der Unterrichtstätigkeit, der wissenschaftlichen Tätigkeit und der erzieherischen Arbeit verursacht. 2010 wurde die Universität 65 Jahre alt. Heute ist die Brester Staatliche Universität namens A.S. Puschkin eine der größten Bildungsanstalten im Brester Gebiet, ein Zentrum der wissenschaftlichen Forschung und des kulturellen Lebens der südwestlichen Polessje. Die Universität hat ihre Hymne, Flagge und ihr Emblem.

Am 3. Mai 2014 wurde Prof. Dr. paed. Anna Nikolajewna Sender Rektorin der Brester Staatlichen Universität namens A.S. Puschkin laut Verordnung des Ministers für Bildung der Republik Belarus.

Die Universität ist in drei Gebäuden untergebracht, verfügt über vier Studentenwohnheime, einen Sportkomplex mit einem Schwimmbad, eine Bibliothek, ein biologisches Museum, ein ethnografisches Museum, ein geologisches Museum, das Museum der Geschichte der Körperkultur des Brester Gebiets, einen Wintergarten und  einen Garten der ständigen Blüte, eine wissenschaftliche agrobiologische und gesundheitsfördernde Station. Es gibt auch Mediazentren. In allen Universitätsgebäuden steht das WLAN zur Verfügung.

Seit 2005 gibt es verschiedene Abteilungen: eine Abteilung der informationsanalytischen und innovativen Tätigkeit, ein International Office, ein Handelszentrum, ein Tourismusbüro „Univertour“ u.a.

AUSBILDUNGSTÄTIGKEIT

Heutzutage bietet die Universität ein breites Spektrum von Studiengängen und Stufen der Ausbildung an. Es gibt eine Möglichkeit sich auf die Aufnahmeprüfungen vorzubereiten. Man kann eines von 9 Profilen wählen: „Pädagogik“, „Geisteswissenschaften“, „Naturwissenschaften“, „Sozialer Schutz“, „Kommunikation. Recht. Wirtschaft. Verwaltung. Wirtschaft und Betriebsorganisation“, „Ökologische Wissenschaften“, „Technik und Technologien“, „Körperkultur. Tourismus und Gastfreundschaft“ und „Gaststättenwesen. Dienstleistung“.  Es entsteht eine Möglichkeit, das Masterstudium und das Doktorstudium aufzunehmen. Es gibt auch verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten. Den Bedürfnissen des modernen Ausbildungsmarktes nach entstehen ständig neue Fachrichtungen. Zwecks Realisierung des praxisorientierten Zugangs im Bildungsbereich wurden 38 Filialen der Lehrstühle gegründet.

Die Universität hat 10 Fakultäten: Philologische Fakultät, Psychologisch-pädagogische Fakultät, Sozial-pädagogische Fakultät, Fakultät für Fremdsprachen, Fakultät für Sport, Fakultät für Geografie, Fakultät für Biologie, Fakultät für Physik und Mathematik, Fakultät für Geschichte, Fakultät für Jura. Pinsker College ist auch eine Struktureinheit der Universität.

An der Universität studieren etwa 8000 Student(inn)en. Die Studienformen sind Direktstudium und Fernstudium. An 42 Lehrstühlen der Universität sind 539 Lektor(inn)en tätig, unter denen 16 Doktor(inn)en (Dr.habil.), 21 Professor(inn)en, 222 Doktor(inn)en und 203 Dozent(inn)en sind.

19 Student(inn)en, die hohe Leistungen beim Lernen der Geistes- und Naturwissenschaften, im Sport, in der kreativen Tätigkeit sowie im öffentlichen Leben der Universität gezeigt haben, sind Namensstipendiat(inn)en. 2013 haben 5 Menschen Stipendien der Speziellen Stiftung des Präsidenten der Republik Belarus im Bereich der sozialen Unterstützung von begabten Schüler(inne)n und Student(inn)en erhalten. 4 Student(inn)en haben Stipendien des Exekutivkomitees des Brester Gebiets, des Zentralkomitees und Gebietskomitees, der primären Universitätsorganisation der Belorussischen Gewerkschaft.

WISSENSCHAFTLICHE TRADITIONEN

Eine große Anerkennung in der Republik Belarus und im Ausland haben die wissenschaftlich-pädagogischen Gruppen der Universität: die philologische (unter Leitung von Prof. N.I. Mischtschentschuk, Prof. S.P. Melnikowa), die physische (unter Leitung von Prof. W.A. Pletjuchow, Prof. A.F. Rewinskij) und die pädagogische Gruppe (unter Leitung von Prof. Dr. paed. A.N. Sender, Prof. M.P. Ossipowa). Diese wissenschaftlichen und andere wissenschaftliche Gruppen sind durch ihre Erforschung von Problemen aus dem wissenschaftlichen Bereich sowie aus dem modernen Bildungsbereich bekannt. Sie arbeiten Programme, Lehrbücher für Student(inn)en und Schüler(innen) u.Ä. aus und veröffentlichen sie.

Die Universität schätzt das pädagogische Erbe, welches die ersten Professoren Wladimir Kolesnik und Stepan Kondratenja hinterlassen haben. Es werden Konferenzen im Namen dieser Professoren durchgeführt. Das wissenschaftliche Bildungszentrum namens W. Kolesnik hat seinen Sitz an der Universität.

An der Brester Staatlichen Universität werden Forschungen zu verschiedenen Themen durchgeführt. Der Wissenschaftsprozess wird gemäß den Programmen der Stiftung der Grundlagenforschung, den staatlichen Programmen und entsprechend den Themen des Bildungsministeriums organisiert.

Zu fast 40 fundamentalen und angewandten Themen werden wissenschaftliche Forschungen durchgeführt. Es wird auch an den Themen gearbeitet, deren Ergebnisse nach dem Rentabilitätsprinzip bezahlt werden. Es wird gemäß den Programmen der Stiftung der Grundlagenforschung, den Programmen des Staatlichen Komitees für Wissenschaft und Technologien und den Themen des Bildungsministeriums wissenschaftlich geforscht. Zur wissenschaftlichen Arbeit werden Studenten aktiv herangezogen. Jährlich werden über 1800 Arbeiten der Studierenden in Sammelbänden und Zeitschriften veröffentlicht. Über 50 Arbeiten werden jährlich für die Teilnahme an dem Republikanischen Wettbewerb der wissenschaftlichen Arbeiten von Studierenden eingereicht und jeder dritte Teilnehmer gewinnt.

Die Zahl der Student(inn)en und Masterstudierenden, die sich mit verschiedenen Formen der Forschungsarbeit in der Freizeit beschäftigen, ist in den letzten Jahren gestiegen (im Jahre 2012 waren über 2800 Student(inn)en beschäftigt). Über 130 studentische Forschungsgruppen und Zirkel und 9 studentische Forschungslaboratorien, wo mehr als 800 Student(inn)en und Masterstudierende beschäftigt sind, fungieren an der Universität. Jährlich finden über 140 wissenschaftliche Konferenzen an der Universität statt, darunter studentische Konferenzen auf internationalem Niveau sowie Konferenzen zwischen den Hochschulen des Landes und Konferenzen innerhalb der Universität.

Die Universität hat einen eigenen Verlag mit der polygrafischen Basis, die ermöglicht, Lehrbücher, Monografien und wissenschaftliche Sammelbände von Lektor(inn)en und Student(inn)en zu veröffentlichen. Regelmäßig erscheinen die wissenschaftlich-theoretische Zeitschrift „Westnik der Universität Brest“, der wissenschaftliche Sammelband „Wutschonyja Sapiski“ und die Zeitung „Beraszejski universitet“. Der Bücherbestand der Universitätsbibliothek beträgt etwa 800.000 Exemplare und es gibt einen elektronischen Katalog.

PARTNERSCHAFT

Unsere Universität ist auch im Ausland durch den Austausch von Studierenden und Dozierenden, gemeinsame wissenschaftliche Veranstaltungen und kulturelle Projekte bekannt. Die Universität ist Partner einer Reihe von ausländischen Hochschulen. Darunter sind die Pädagogische Hochschule Weingarten (Deutschland), Pädagogische Maturitätsschule Kreuzlingen (Schweiz), Maria-Curie-Skłodowska-Universität (Polen), Osteuropäische Nationale Universität namens L. Ukrainka in Luzk (Ukraine), Staatliche Pädagogische Universität Smolensk und Staatliche Universität Brjansk (Russland), Universität der Provinz Xiaogan und Berufsinstitut Hohhot (China), Katholische Universität Löwen (Belgien), Universität Budapest (Ungarn) und andere. Dank der internationalen Partnerschaften wird eine bessere Ausbildung gewährleistet, die Student(inn)en erhalten die Möglichkeit, einen Auslandsaufenthalt zu haben. 

An der Universität studieren etwa 500 Auslandsstudierende aus Turkmenistan, China, Kasachstan, Aserbaidschan, Russland, der Ukraine, den USA, der Türkei, Kirgistan, Litauen und Usbekistan. Es gibt Partnerschaftsverträge mit 54 Auslandsinstitutionen, wissenschaftlichen Organisationen und Stiftungen. Die Universität nimmt an solchen internationalen Projekten wie „Erasmus Mundus“, „Tempus“ u.a. teil.

Der Grad „Der verehrte Doktor der Brester Staatlichen Universität namens A.S. Puschkin“ wurde im Jahre 2009 den Professoren Т. Hellbrügge (Deutsche Akademie für Entwicklungsförderung und Gesundheit des Kindes und Jugendlichen e.V., München), M. van Hulle (Katholische Universität Löwen, Belgien) und im Jahre 2011 K. Rosenthal (Universität Paderborn, Deutschland) verliehen.

SPORT UND GESUNGHEIT

Die Universität ist auf ihre hervorragenden Sportler(innen)– so auf die Olympiasiegerin der XXVIII. Olympischen Spiele in Griechenland Julia Nesterenko (Leichtathletik) und Bronzepreisträgerin Natalia Gelach (Rudern) stolz. Die Student(inn)en haben an der XXIV. Sommer-Universiade 2007 in Thailand teilgenommen (Medaillen haben Julia Leontjuk (Silbermedaille in Kugelstoßen) und Alexandr Kosulko (Silbermedaille in Hammerwerfen) gewonnen). Fünf Vertreter der Universität nahmen an den XXIX. Olympischen Spielen in Peking teil. Im Jahre 2009 wurde D. Doroschuk (Student der Fakultät für Sport) Bronzepreisträger der Meisterschaft im Springen auf der akrobatischen Bahn. 2013 hat Jelena Kopez (Studentin der Fakultät für Sport) den dritten Platz in der Europameisterschaft in Leichtathletik in Sälen belegt.

An der Universität gibt es alle nötigen Bedingungen für die Aufrechterhaltung und Verbesserung der Gesundheit der Studierenden. Die Universität verfügt über eine Abteilung  des Gesundheitsschutzes, einen Sportkomplex mit vier Sälen und einem Schwimmbad sowie über 20 Hochschulsportangebote und die sog. „Schule des jungen Fußballschiedsrichters“ und den Tourismusklub „Berestje“. Im Jahre 2006 wurden die Universität und das Zentrum der Olympischen Reserve „Viktoria“ Gründer einer Basketballmannschaft.

Zu den guten alten Traditionen gehören Wettkämpfe auf internationalem Niveau, die die Namen der Lektor(inn)en der Universität tragen: Offenes Turnier im leichtathletischen Werfen namens E.M. Schukewitsch und andere.

IDEOLOGISCHE ARBEIT UND ERZIEHUNGSARBEIT

Die ideologische Arbeit und Erziehungsarbeit an der Universität wird aufgrund von Ideen und Werten organisiert, die den Inhalt der Ideologie des belorussischen Staates als ein System der Ansichten bilden, die den Zwecken und Besonderheiten des belorussischen sozial-wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungsweges entsprechen.

Zu dem an der Universität gebildeten System der ideologischen und erzieherischen Arbeit gehören alle Grundebenen: 1) die Universitätsebene (das Rektorat, der Koordinierende Rat für ideologische und erzieherische Arbeit mit Studierenden sowie spezialisierte Strukturabteilungen – die Erziehungsarbeitsabteilung, der Sportklub, der Studentenklub, der sozial-pädagogische und psychologische Dienst, einige Lehrstühle, gesellschaftliche Organisationen, Vereinigungen, Organe der studentischen Selbstverwaltung); 2) Fakultätsebene; 3) Lehrstuhlebene; 4) Ebene der akademischen Gruppen; 5) individuelle Ebene.

Die führenden Richtungen der Erziehungsarbeit sind die ideologische Erziehung, bürgerliche und patriotische Erziehung, moralische und ästhetische Erziehung, ökologische Erziehung, Sicherheitserziehung, Arbeits- und Berufserziehung, Erziehung der Selbsterkenntniskultur und der individuellen Selbstregelung, Gender- und Familienerziehung, sozial-pädagogische und psychologische Begleitung, das Monitoring und die Kontrolle des Erziehungsarbeitszustandes sowie analytische Tätigkeit.

Zwecks Entwicklung der Rechts- und Politikkultur künftiger Fachleute werden Treffen mit gesellschaftlichen und politischen Persönlichkeiten, Abgeordneten der Vertretungskammer der Nationalen Versammlung der Republik Belarus, Gebiets- und Stadtverwaltung sowie Mitarbeiter(inne)n der rechtsschützenden Organe organisiert.

Die Erklärung der Innen- und Außenpolitik des Staates ist die wichtigste Richtung in der Organisation der ideologischen Arbeit und Erziehungsarbeit an der Universität. Im Rahmen der Informierung von Studierenden und Mitarbeiter(inne)n der Brester Staatlichen Universität über die wichtigsten gesellschaftlich-politischen und sozial-wirtschaftlichen Prozesse im modernen Belarus werden an der Universität einheitliche Informationstage durchgeführt. Für die Organisation dieser Arbeit sind informationspropagierende Gruppen tätig. Die Studententreffen mit der Universitäts- und Fakultätsverwaltung sind zur Tradition geworden.

Studierende nehmen am gesellschaftlich-politischen Leben, an Kultur- und Sportveranstaltungen auf Stadt-, Gebiets- und Republikebene aktiv teil.

Einen besonderen Wert legt die Universität auf Bewahrung und Vermehrung von Traditionen. Zu diesem Zweck werden an der Universität verschiedene Veranstaltungen durchgeführt: ein Einstiegsfest für die Studierenden des ersten Studienjahres, eine Weihe ins Studentenleben, der Tag der Universität, der Wettbewerb „Student(in) des Jahres“, das Festival des studentischen Schaffens „Studentischer Frühling“, ein offener Wettbewerb der rhetorischen Kunst „Meister(in) des Wortes“ und andere.

An der Universität fungieren etwa 20 Klubvereine, Gruppen künstlerischer Selbsttätigkeit, der Volkskammerchor „Gaudeamus“ unter Leitung von N.I. Trofimuk, eine Volkstheaterstudie unter Leitung von P.D. Bekisch, das Volksensemble „Novaja semlja“ unter Leitung von L.I. Borsuk, die Studie des Bühnensingens „Stupeni“, die Männervokalgruppe „Mroja“ und viele andere Künstlergruppen. Eine lange Geschichte hat die Liga von lustigen und findigen Menschen unter Leitung von B.L. Schkabaro.

Im Laufe von 6 Jahrzehnten wurde die Brester Staatliche Universität namens A.S. Puschkin zum Zentrum der Bildung, des wissenschaftlichen und kulturellen Lebens der Region.

Herzlich willkommen bei uns!